Freizeiten und Soziale Arbeit – Konsens oder Widerspruch?

Ausrichtungsorte, Zeiträume und spezielle Freizeitformen (z. B. Erlebnispädagogik) werden von den Trägern unter Berücksichtigung ihres spezifischen Profils vorbereitet. Zudem spielen die Fähigkeiten der begleitenden Betreuer eine besondere Rolle, von deren Kompetenzen und Geschick wesentlich der reibungslose Verlauf von Freizeitmaßnahmen abhängt.
Bei Personen, die Freizeiten meist während ihrer Semesterferien, als Teil des Praktikum oder aus persönlichem Engagement leiten oder betreuen möchten, wird in der Regel eine Jugendleiterausbildung vorausgesetzt. Damit stellen die Träger weitgehend sicher, dass die Betreuerinteressenten über grundlegende Kenntnisse im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit verfügen. Nichtsdestotrotz ist neben fachlichem Wissen auch individuelle Eignung, persönliche Reife und Lebenserfahrung erforderlich, so dass Freizeiten bei Unwägbarkeiten oder Notfällen nicht aus dem Ruder laufen.
